Event-Archiv (Auswahl)

1995 RECITANGO Mariana de los Angeles u.a.

Das rauchige Vibrato der Bruststimme läßt einen anderen Liedertexter vermuten als … Charles Bukowski. Der Idealtyp des dirty old man, der zeitlebens vieles erotisch bewegte, aber wohl nur selten seine Beine, wäre sicherlich geschmeichelt vom Programm der Gruppe RECITANGO. Denn dieses soll „voller Brechungen“ sein „und reicht lebensnah durch die Zwölftonskala menschlicher Gefühlsvarianten“.“ (taz 13.01.1995)

1996 Walking Silence, Toula Limnaios & Guy Bettini

1996 Susn Texte von Herbert Achternbusch, Arien von Verdi, Rudimentär Theater

Die Texte von Achternbusch sind Geschichten über destruktive Liebe und die Banalität des Bösen. () Diese Kälte, diese grauenhafte, psychotische Normalität wird manchmal durch Gesang gebrochen. Verdi- Arien, ausgerechnet, mit dem Mut der Verzweiflung à capella hineingesungen in das Grauen. Daß das da nicht hineinpaßt, dieser sehnsüchtige Liebeseffekt in die Lächerlichkeit des Daseins, ist gewollt und paßt also auch wieder. „Susn“ ist ein seltsames Stück, kratzig und schwer verständlich () wenn man nach Hause geht, betrachtet man die Welt ein ganz kleines bißchen anders. (taz, 26.9.1996)

1996–1999 2:13 Club Experimentelle Musik & Improvisation. Plattform der Berlin Reductionism Szene

Burkhard Beins and Michael Renkel, started the 2:13 Club in September 1996 – a concert series held several times per month in Vollrads Tonsaal, a space in Schönhauser Allee 177 in Prenzlauer Berg. They wanted to create space for more reflective or conceptual approaches to music-making. The initial aim of the 2:13 Club was to facilitate ―the connection of composed and improvised chamber music, presentation of a distinct, younger generation of musicians and sounding out new musical means of expression and technologies“ (edoc.hu-berlin.de) 

Nachdem das Duo eine Zeit lang zentraler Kern des Hamburger Salons war, etablierte es sich in der neu entstehenden Berliner Echtzeitmusik-Szene um 1995. Ihre Berliner Version des 2:13 Club im Vollrads Tonsaal wurde zu einem zentralen Treffpunkt des sogenannten Berlin Reductionism und ihrer gleichgesinnten Gefährten aus London, in den späten 1990er Jahren“ (https://exploratorium-berlin.de/events/buehne/activity-center-espresso-mud/)

1998 Konzert Ernst-Ludwig Petrowsky & Uschi Brüning

1999 Seefahrer, Hafenhuren und Schiffe unverankert. Ein marintimer Abend mit viel Seemannsgarnitur mit LuLu Marotzke, Lindo Carell & der Nowak

2002 Lieder vom Meer mit Cornelis Vogt & Andreas Reidt

2002 Gesichter des Schattens, frei nach dem Roman von Pierre Boileau & Thomas Narcejac, Theater Mäanda

2002 Brötchen, die Zarentochter, Premiere im Rahmen der Berliner Märchentage, Theater Mäanda

2002 Das Missverständnis, frei nach Albert Camus „Töten macht müde!

Ein Mordsgeschäft: Das Theater Mäanda geht frei nach Camus über Leichen“ (taz 28.08.2008)

2003 Das Spiel ums Baby, Edward Albee-Adaption, Theater Mäanda

2003 Monsieur Ibrahim und die Blumen des Korans, nach Éric-Emmanuel Schmitt, Werkbühne Berlin

seit 2013 – Workshops / Gruppenarbeit/ Theaterimprovisation

2016 Pauline Orienting Herself in Space, Sculpture Jam mit Leo Joppich, Frederik MarroquÍn, Nathalie Snel